Ski- und Rodellift Hohensolms
Ski- und Rodellift Hohensolms

Wie geht das mit der Beschneiung und woraus besteht eigentlich Kunstschnee?

Natürlich wäre es uns am liebsten, wenn wir  in Hohensolms jedes Jahr im Winter einige Wochen lang eine Schneedecke von 20 cm hätten- vorwiegend am Schlossberg, die Straßen könnten dann frei geräumt sein. Aber manchmal klappt es nicht, wir haben nur Frost oder es liegen nur wenige Zentimeter. Dann könnte man gerade noch Schlitten fahren, aber die Skifahrer würden die Beläge ihrer Skier ramponieren und auf unserer Wiese würde die Grasnarbe ebenfalls Schäden davon tragen. Wenn die Wettervorhersage längerfristig frostiges Wetter meldet, können wir mit der Beschneiungsanlage die Rodelpiste und auch Teile der Skipiste mit einer Schneeauflage versehen, so dass Skifahren und Rodeln ohne Schäden an Skiern und Grasnarbe möglich wird.

 

Natürlicher Schnee besteht bekanntermaßen aus Wasser und entsteht, indem feine Tröpfchen über eine große Höhe bei Temperaturen unter 0°C herunterfallen und auskristallisieren. Die Größe der Schneekristalle und auch die der daraus gebildeten Schneeflocken hängt dabei von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. In einem Schneeerzeuger wird der Schnee nach dem gleichen Prinzip erzeugt: Wasser wird bei Temperaturen unter -2°C durch feine Düsen zu Tröpfchen gepresst und in die kalte Luft geblasen, wo es auskristallisiert.

Hier sieht man die ringförmig angeordneten Düsen und Hintergrund den Rotor, welcher die Wassertröpfchen fein zerstäubt

Die Menge des erzeugten Schnees pro Kubikmeter Wasser nimmt hierbei zu, je kälter es ist und je niedriger die Luftfeuchte. Keinesfalls werden jedoch dem Wasser Chemikalien oder Sonstiges zugesetzt, wie manche Leute bei dem Wort „Kunstschnee“ vermuten könnten. Der Schnee aus dem Schneeerzeuger besteht also aus reinem Wasser. Er  ist aber kompakter als Naturschnee und auch eine wunderbare Unterlage für weiteren Neuschnee.

Unser Schnei-Teich

Das Wasser für die Beschneiung entnehmen wir nicht der örtlichen Wasserversorgung, sondern einem Teich, den wir an unserem Hang angelegt haben. Dieser füllt sich mit Regenwasser und dem überlaufenden Wasser eines alten Brunnens. Das Wasser bleibt also in einem Kreislauf erhalten.

Da wir nur ein kleines Skigebiet in unterer Mittelgebirgslage sind, beschneien wir nur „nach Bedarf“ Teilflächen und nicht wie die größeren Wintersportgebiete prophylaktisch, um die Saison durchzuhalten. Natürlich wird dadurch Strom verbraucht. Aber gehen wir nicht auch im Winter ins Hallenbad oder in die Sauna…..

Aktuelles:

Liebe Gäste,

 

wir bedanken uns für eine tolle Wintersaison 2016/2017.

Pünktlich zum Neuen Jahr am

2. Januar konnten wir das neue Ski- und Rodelförderband PortwaldXpress in Betrieb nehmen. Bei meist gutem und kaltem Winterwetter erreichten wir bis zum 29. Januar

25 Betriebstage, wobei an

16 Tagen auch die Skiläufer am Schlossberglift auf ihre Kosten kamen.

Für die Schneelose Zeit wünschen wir allen Gästen und Freunden alles Gute und einen schönen Sommer.

 

Webcam in Betrieb

Am ersten Betriebstag 2017 -endlich Winterwetter, Rodelhang ist beschneit

Zum Jahreswechsel 2016/17 kam die Kälte, aber noch nicht genügend Schnee. An 2 Tagen wurde die Grundlage auf dem Rodelhang mit 3 Schneeerzeugern geschaffen, damit die Saison am 2. Januar beginnen konnte. Besonders die Kinder waren begeistert, dass endlich die Schlitten ausgepackt werden konnten. Aber auch die Größeren freuten sich über die guten Bedingungen und die bequeme Bergauffahrt mit dem Förderband. Ab dem 14.Januar, nachdem auch Frau Holle tüchtig mitgeholfen hatte, konnte auch der Skilift in Betrieb gehen.

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