Ski- und Rodellift Hohensolms
Ski- und Rodellift Hohensolms

Die Entwicklung des Ski- und Rodellifts bei Hohensolms:

 

1974

wurde der Schlossberglift am Lappenberg am Fuße der Burg Hohensolms  durch drei skibegeisterte Familien errichtet. Mit Schaufeln,  Hacken und mithilfe eines Baggers wurden Liftspur und Hang vorbereitet. Aus Aach im Allgäu holte man dann bei der Firma Hans Funk einen Schlepplift mit niederer Seilführung, der mit einem Dieselmotor angetrieben wurde.

Hohensolms  liegt auf 350 – 420 m ü. NN. In dieser unteren Mittelgebirgslage ist das Klima schon deutlich rauer als in den nahe gelegenen Städten Gießen und Wetzlar. Schnee gibt es (fast) in jedem Jahr und die Nordlage des Hanges begünstigt die Dauer der Schneeauflage. Der wichtigste Faktor bei der Unternehmung Skilift war und ist jedoch der „Spaß an der Freude“.

Prompt lag im ersten Winter 1974 kein Schnee.

In den darauf folgenden Jahren erfreute sich der Skilift bei ausreichender Schneelage jedoch stets großer Beliebtheit  und zahlreiche Kinder erlernten hier seither das Skifahren.

 

1978

Um die kurzen Wintertage mit Schnee länger nutzen zu können, wurden entlang der Abfahrtspiste Flutlichtmasten aufgestellt. Die Stromversorgung  erfolgte über einen Generator, der von einem Traktor betrieben wurde.

 

1983

erwarb man einen gebrauchten Motorschlitten zur Pistenpräparierung. Vorher war der Hang mit einer Holzwalze auf zwei Fahrradfelgen oder per „Ski-Treten“ verfestigt worden.

 

2004

ergab sich die Möglichkeit an das örtliche Stromnetz angeschlossen zu werden. Der Betrieb der Flutlichtanlage war nun geräuschlos.

 

2006

wurde westlich der Skipiste ein zweiter, elektrisch betriebener Schlepplift zur Beförderung von Schlitten aller Art erstellt ( Rodellift am Portwald). Mit Gummiringen, die mit Zugseilen an den Schlitten befestigt und an die Liftbügel gehängt wurden, fuhren die Gäste auf ihren Schlitten sitzend bergauf. Am Ausstieg rutschten die Schlitten in eine Vertiefung, wodurch sich die Ringe vom Bügel lösten. Dieses System war ein hessenweiter Prototyp.

Auch der Winter 2006/2007 war sehr mild und wieder war kein Rodelliftbetrieb möglich.

 

2009

erfolgte die Anlage eines Schnei-Teichs und

 

2010

die Anschaffung eines Schneeerzeugers, um bei geringen Schneemengen und ausreichenden Minustemperaturen etwas mehr Schneesicherheit zum Schlittenfahren bieten zu können.

Die schneereichen Winter 2009 und 2010 brachten jedoch Herausforderungen ganz anderer Art und führten schließlich zum Erwerb einer gebrauchten Pistenraupe. Hierdurch konnte aber die Pistenpflege auch in „normalen“ Jahren entscheidend verbessert werden.

 

2012 /2013

Um eine schnellere und effektivere Beschneiung zu ermöglichen, wurde im November 2012 zusätzlich ein zweiter Schneeerzeuger angeschafft und im Sommer 2013 in der Mitte des Hangs drei Hydranten mit Stromanschluss installiert.

 

2016

Im Herbst wurde am Rodelhang der elektrisch betriebene Schlepplift auf der bestehenden Trasse durch ein Förderband ersetzt, wodurch der Transport von Kindern und Erwachsenen mit Schlitten aller Art erleichtert wird. Auf diesem Förderband können nun sowohl Schlittenfahrer als auch Ski- und Snowboardfahrer gemeinsam transportiert werden.

Der Dieselantrieb des Skilifts wurde durch das elektrisch betriebene Aggregat des baugleichen bisherigen Rodel-Schlepplifts ausgetauscht, so dass auch hier die Geräusch- und Abgasemissionen der Vergangenheit angehören.

Mit zwei weiteren gebrauchten Schneeerzeugern, die im Frühjahr in Kärnten günstig erworben werden konnten, ist die maximale Kapazität der Wasserpumpe am Schnei-Teich nun ausgereizt.

Die erneuerungsbedürftigen Lichtmasten der Flutlichtanlage am Skilift wurden nicht mehr ersetzt- statt dessen wurden die Flutlichtlampen an die Lichtmasten des Rodellifts in der Mitte des Hangs montiert.

 

 

 

Aktuelles:

Liebe Gäste,

die Saison 2017/2018 ging am 4. März 2018 mit dem 32. Betriebstag zu Ende. Bereits am 2. Dezember, dem 1. Advent, bescherte uns Frau Holle eine wunderbare Winterlandschaft zur Freude zahlreicher Schlitten- und Skifahrer. Auch viele  Be-sucher des Weihnachtsmark-tes auf der Burg Hohensolms nutzten erfreut die Auf-stiegshilfe durch das Förderband. Leider war es noch nicht kalt genug, es regnete und 2 Tage später war die weiße Pracht dahin! Am 2. Advent dasselbe: 2 Tage Schnee, danach wieder Regen. Von da an war der Winter lange zu mild. Erst am 17. und 21. Januar war wieder Förderbandbetrieb möglich, aber auch dieser Schnee taute schnell wieder. Der 1. Februar brachte dann die Wetterwende, so dass die Beschneiung der Rodelpiste möglich wurde. In 28 Std. konnten 25 cm Schneeauflage produziert werden. Am 11.+12. Februar kamen ca. 10 cm Neuschnee dazu, so dass auch der Skilift in Betrieb genommen werden konnte. Bei überwiegend sonnigem Wetter war nun bis zum Saisonende durchgehend Wintersport möglich. Wir bedanken uns bei unseren Gästen für eine tolle Saison, kommen Sie gut über den Sommer und besuchen Sie uns im nächsten Winter wieder.

Webcam in Betrieb

Wetter und Betriebsbericht:

...wird mit Beginn der neuen Saison wieder täglich aktualisiert

 

Herbstrevision mit Aussicht
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